ESCURSIONI ALTERNATIVE LAGO MAGGIORE

Ausflüge am Lago Maggiore - Die Landschaft am Lago Maggiore - Trekking Lago Maggiore

Neben den bereits bekannten Ausflügen empfehlen wir Ihnen auch diese ungewöhnlichen Ausflugsmöglichkeiten, die allerdings sehr interessant sind.
Ausflug:


Malesco Und Santa Maria Maggiore, Die Hauptorte Des Vigezzotals
Höhenunterschied 0 mt - Maximale Aufstiegshoehe 830 mt

Malesco und Santa Maria Maggiore, im Talboden gelegen, sind die bekanntesten Ferienzentren für die Sommerfrische und beherbergen ein wichtiges kunstgeschichtliches Erbe. Durch die Staatsstraße und die Vigezzina-Bahn mit Domodossola verbunden verdienen Santa Maria Maggiore und Malesco einen ausführlichen Besuch. In Malesco steht im Gemeindeteil Zornasco die aus dem 17. Jh. stammende Tacc Mühle welche vor ihrer Restaurierung die letzte aktive Mühle im Vigezzotal war. In Zornasco finden wir mit der Kirche des Heiligen Bernardo von Mentone den Mittelpunkt des Kreuzweges, der teilweise mit Fresken des lokalen Malers Lorenzo Peretti ausgeschmückt ist. Die Pfarrkirche der Heiligen Pietro und Paolo und das Oratorium des Heiligen Bernardino zeugen mit ihren Fresken und Gemälden von den zahlreichen Aktivitäten der Schule des Vigezzotals. Ein letztes Beispiel der Malereitradition des Vigezzotals findet man in Santa Maria Maggiore, wo die Piazza Risorgimento und die Pfarrkirche der Vergine Assunta mit Fresken des Malers Giuseppe Mattia Borgnis gestaltet sind.


Das Westliche Ufer Des Ortasees
Hoehenunterschied 300 mt - Maximale Aufstiegshöhe 620 mt - Gesamtzeit der Wanderung 1 h

Das westliche Ufer des Ortasees. bietet einzigartige Ausblicke auf den See. Oira, ein Gemeindeteil von Nonio, ist eine winzige Ansammlung von Häusern in einem kleinen Tal, das sich zu den Wassern des Ortasees hin öffnet. Nonio selber wird von der Pfarrkirche S. Biagio beherrscht, deren Ursprung auf eine römische Anlage zurückgeht. Die Pfarrkirche San Clemente im benachbarten Cesara hingegen ist von einem eleganten Kreuzweg aus dem 18. Jh. umgeben. Vom Heiligtum der Madonna del Sasso aus kann man den gesamten Ortasee in einem unendlich scheinenden Ausblick sehen. Das Heiligtum wurde im 19. Jh. im Auftrag von Pietro Paolo Minola, einem Emigranten aus Boleto, erbaut. Arola hat sich seine Tradition bäuerlichen Ursprungs bewahrt. Kehrt man ans Ufer des Ortasees zurück, findet man in San Maurizio D'Opaglio das einzigartige Wasserhahn Museum, ein Zeugnis für diese besondere Art der Eisenverarbeitung. In Omegna beherbergt das Forum eine Auswahl an Haushaltswaren.


Die kleinen Dörfer des Cannobinatals
Höhenunterschied 200 mt - Maximale Aufstiegshöhe 812 mt - Gesamtzeit der Wanderung 2 h

Das Cannobinatal ist ein tiefe Furche, den der Fluss Cannobino geschnitten hat. Entlang seiner Hänge liegen kleine bewohnte Ansiedlungen, in denen die Zeit stehen geblieben zu sein scheint. Von Socraggio, einem kleinen Gemeindeteil von Cannobio, der heute fast unbewohnt ist, führt ein schöner Weg nach Piazzola. Früher wurde Piazzola als Alm genutzt, heute ist es ein kleines umweltpädagogisches Zentrum. Entlang des Weges wird man die so genannten „Berge“ bemerken, traditionelle Bauernhöfe aus Stein, die von Züchtern genutzt wurden, sowie Terrassenanlagen für Gärten und kleine Weinberge. Das kleine Dorf Gurro ist bekannt für eine Legende, nach der unter den Gründern des Ortes auch schottische Soldaten waren, die im Dienst des französischen Königs François I standen. Man findet dort ein kleines, aber interessantes Ethnografisches Museum über das Valle Cannobina, in dem man eine traditionelle Behausung aufgebaut hat. Im benachbarten Falmenta kann man eine alte Kelter und die Pfarrkirche von San Lorenzo besuchen.


Auf den Spuren der Goldsucher und der Walser im Anzascatal
Höhenunterschied 109 mt - Maximale Aufstiegshöhe 1309 mt - Gesamtzeit der Wanderung 1h 30m

Die Wanderung lässt uns zwei Aspekte entdecken, die eine große Bedeutung in der Geschichte der menschlichen Besiedelung des Anzascatals haben: Die Besiedelung durch die Walser und die Förderung von Gold. Im Anzascatal wurde über Jahrhunderte Gold gefördert. Die Minen von Pestarena, Borca und des Quarazzatals beschäftigten bis zu 1.000 Arbeiter. Diese Tradition der Minenarbeit geht viele Jahrhunderte zurück, aber die intensivste Ausbeutung fand seit dem 19 Jh. statt und dauerte bis 1961. In diesem Jahr wurde die Goldförderung eingestellt. Die Mine in Guia bietet einen Einblick in die Tätigkeit des Goldschürfens. Der Lago delle Fate entstand zur Gewinnung von Elektrizität durch Wasserkraft. Dazu wurde die alte Ansiedlung von Quarazza geflutet. Der See ist von einer reizvollen alpinen Landschaft umgeben. In Staffa, dem so genannten Dorfviertel in Macugnaga, findet man Wohnhäuser, die nach den Bräuchen der Walser-Architektur erbaut wurden. Ganz in der Nähe steht die alte Linde und die alte Kirche von Macugnaga, umgeben von einem kleinen Friedhof, die beide die Geschichte dieses Ortes erzählen können.


Der Sacro Monte von Domodossola und das Bognancotal
Höhenunterschied 130 mt - Maximale Aufstiegshöhe 380 mt - Gesamtzeit der Wanderung 60 m

Seit 2003 ist der Sacro Monte Calvario von Domodossola Unesco-Weltkulturerbe. Dort findet man die 14 Kapellen eines Kreuzweges, der idealtypisch mit der 15. Kapelle, die der Auferstehung gewidmet ist, endet. Die Darstellung der heiligen Szenen erfolgt durch zahlreiche Terracotta und Gipsstatuen. Auf dem Gipfel des Hügels erhebt sich die Wallfahrtskirche. In der Nähe des Heiligen Kalvarienberges öffnet sich das Bognancotal, dessen Name wegen seines Mineralwassers in aller Welt berühmt ist. Die Entdeckung des mineralhaltigen Wassers im Jahr 1863 hat zum Bau eines Thermalparks und einer Mineralwasserfabrik in Bognanco Fonti geführt, die beide heute noch das lebendige Zentrum des Thermalbadeortes bilden. Der Hauptort des Bognancotals ist die Ortschaft San Lorenzo, die in einer weiten, grünen Mulde liegt, die sich in das obere Tal öffnet. Der Ort ist Ausgangspunkt für Wanderungen und Exkursionen verschiedenster Schwierigkeitsstufen. In San Lorenzo steht die gleichnamige Pfarrkirche, die mit beachtenswerten Fresken und Holzkunstwerken geschmückt ist.