DIE BORROMAISCHEN INSELN

In der Borromaischen Bucht liegen die berühmten gleichnamigen Inseln, alle mit den Schiffen der Navigazione Lago Maggiore oder den charakteristischen Taxi Boats erreichbar.
Auf der Isola Bella ist es der Palast Borromeo (17. Jhdt.) und die verspielte, märchenhaft anmutende barocke Szenerie, die den vom See herankommenden Besucher schon vom Weitem verzaubern.Der Park, ein Meisterwerk italienischer Gartenbaukunst, ist in zehn seewärts abfallenden Terrassen angelegt; im Palast selbst ist heute eine Pinakothek eingerichtet, die für das Publikum vom März bis Oktober geöffnet ist.
Die Isola dei Pescatori ist ein kleines und malerisches Fischerdorf, dessen kleine Gemeinde noch heute vom Fischfang lebt. In dem Gewirr enger Gässchen entdeckt der Besucher auf seinem Rundgang eine Vielzahl typischer Restaurants und traditionellen Straßenmarkt.
Die Isola Madre ist ein „botanischer Garten auf dem Wasser“; sie ist für ihre raren Pflanzenarten und exotischen Gewächse sowie für eine Vielzahl von frei lebenden Tieren (Pfaue, Papageien, Goldfasane, usw.) sehenswert; vom insularen Klima begünstigt, erweckt sie den Eindruck einer tropisch verzauberten Welt.
Von Interesse ist auch eine Besichtigung des Palastes aus dem 16. Jahrhundert, in dem originalgetreue Raumrekonstruktionen das Ambiente vergangener Epochen wiedergeben; zusätzliche Aspekte vermittelt eine Ausstellung von Marionettentheatern aus dem 18. und 19. Jahrhundert und bedeutsamen Gemälden.



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